Korea sagt Langhaarigen den Kampf an
Die kommunistische Regierung Nordkoreas droht Langhaarträgern mit Bloßstellung, sollten sie nicht auf ihren bourgeoisen Kopfschmuck verzichten. Die hirnrissige Begründung: Lange Haare behindern die Gehirnaktivität, indem sie den Nerven Sauerstoff entziehen.
Seoul – Die Regierung Nordkoreas hat langhaarigen Männern den Kampf angesagt. Sie werden aufgefordert, ihr Haar in “sozialistischer Manier” zu tragen. Ansonsten gelten sie als “blinde Anhänger der Bourgeoisie” und “unhygienische, antisozialistische Dummköpfe”. Machthaber Kim Jong Il, der selbst lange Jahre eine “wilde Frisur” trug, setzte kürzlich mit einem neuen Kurzhaarschnitt ein Zeichen.
Unterstützt wird die Aktion von Nordkoreas führendem Fernsehsender, der Langhaarsünder mit Namen und Adresse nennt und damit öffentlich bloßstellt. Die Aktion “Lasst uns unser Haar gemäß dem sozialistischen Lebensstil zurechtmachen” startete bereits im Oktober vergangenen Jahres und forrdert, dass Haare nicht länger als fünf Zentimeter getragen werden sollen. Älteren Männern wird jedoch ein Zugeständnis gemacht: Um mögliche Glatzen zu kaschieren, dürfen sie die Haare bis zu sieben Zentimeter lang wachsen lassen.
Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch erlaubt ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.
Jetzt isses amtlich: Nordkorea besitzt Atomwaffen! Allerdings ging einer der geheimen Tests im Hobbykeller von Kim Jong dem Viertelvorzwoten so dermaßen in die Baggypants, dass genügend hirnspaltendes Plutonium austrat, um auf Jahre hinaus für erhöhten Mumpitz-Ausstoß in der asiatischen Spätkommunistenkolchose zu sorgen. Die nächsten Projekte der neuerdings dauergrinsenden Politkader: Autos dürfen nur noch von einarmigen Hausstauballergikern gefahren werden (alle anderen müssen auch im Sommer Schlittschuhe benutzen), und wer in Gebäuden mit ungerader Hausnummer wohnt, hat künftig der anderen Hälfte der Bevölkerung an jedem zweiten Freitag im Monat (in Schaltjahren an jedem dritten) eine Badewannenladung Spritzbeton ins Schlafzimmer zu pumpen. Lustige Sache, dieses radioaktive Plutonium…
